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Liftmodelle

Wenn man sich dafür entschieden hat, seine Mobilität mit einem Treppenlift wieder zu steigern und seine Wohnung umzubauen, stehen einem mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Denn durch die Weiterentwicklung der individuellen Lösungen gibt es die verschiedensten Modelle, die sich an fast jede Situation anpassen. Dadurch kann einer Person die bestmögliche Lösung geboten werden. Denn die unterschiedlichen Typen eigenen sich jeweils für bestimmte Bewegungseinschränkungen und erleichtern somit genau diesen Betroffenen immens den Alltag. Dabei unterscheidet man grundlegend zwischen vier Arten, die alle ihre eigenen Besonderheiten aufweisen. Die Auswahl des Liftmodells sollte dann von der technischen Seite sowie vom Krankheitsbild der Person abhängig gemacht werden. Andernfalls könnte es passieren, dass der Lift nicht zu einer Verbesserung der Situation beitragen kann.

 

In der Regel kann jede der vier Arten auf einer normal begehbaren Treppe montiert werden. Es spielt keine große Rolle, ob die Treppe kurvig oder gerade ist und ob diese recht eng ist. Wenn die Treppe eine normale Treppenbreite aufweist, ist es kein Problem dort einen Treppenlift zu verbauen. Der am häufigsten verbaute Typ von allen ist der Sitzlift. Hierbei kann der Nutzer im Sitzen in ein anderes Stockwerk gebracht werden. Der Sitz verfügt über zwei Armlehnen und ein Fußbrett, wodurch eine angenehme Fahrt sichergestellt ist. Dieses Modell wird oft gewählt, da älteren Personen meist das Gehen und Stehen große Probleme bereitet und sie sich durch diesen nicht anstrengen müssen. Denn der Lift fährt normalerweise recht langsam über die Treppe, wodurch die Fahrt eine gewisse Zeit dauert, in der man dann nicht stehen muss. Allerdings gibt es auch Personen, denen das Hinsetzen und Aufstehen große Schmerzen bereitet, da sie ihre Gelenke nicht mehr richtig beugen können. Für diesen Fall gibt es den Stehlift, der dem Sitzlift ziemlich ähnlich ist. Bei diesem Modell ist anstelle des Sitzes eine Stehplatte verbaut, auf der der Betroffene stehen kann. Somit kann sich dieser einfach in aufrechter Position nach oben transportieren lassen. Dadurch haben die Personen keinen zusätzlichen Aufwand oder Schmerzen durch das Hinsetzen und Aufstehen. Wichtig hierbei ist, dass der Benutzer noch mit hüfthohen Armlehnen und einem Sicherheitsbügel vor einem seitlichen Kippen geschützt ist. Daher treten auch bei diesem Modell keine Unfälle auf. Eine spezielle Variante des Treppenlifts für Rollstuhlfahrer, ist der Plattformlift. Dieser verfügt über eine ausreichend große Plattform, auf die ein Rollstuhl passt. Dieser Lift hat durch seine stabile Bauweise eine hohe Tragfähigkeit und kann somit den Betroffenen mitsamt dem Rollstuhl transportieren. Zudem können mit der Plattform auch schwere Lasten befördert werden, womit die Nutzung durch andere Personen möglich wird. Der betroffene Nutzer kann relativ komfortabel über eine Auffahrtrampe auf die Platte gelangen und wird durch Sicherheitswände vor dem Rollen geschützt. Der Lift verfügt dabei über eine feste Bedienkonsole, die direkt aus dem Rollstuhl gesteuert werden kann. Das weitere Modell Hublift ist ebenfalls für den Transport von Personen mit Gehhilfen oder Rollstühlen konzipiert. Dieser fährt senkrecht nach oben und schafft dabei eine Höhe von ungefähr 1,30 Meter. Der Hublift wird vor allem im Außenbereich zur Überwindungen von kleineren Treppen im Eingangsbereichs eines Gebäudes eingesetzt.

Die Wahl des richtigen Liftmodells ist also dafür entscheidend, wer den Lift alles nutzen kann und wie er diesen den Alltag erleichtert.