Why choose Macrolane?

Glossar zu Macrolane

Hier finden Sie erklären zu speziellen Begriffen zu einem Brustaufbau mit Macrolane.

Hebekapazität

Bezeichnet die Fähigkeit von Macrolane, das Hautniveau anzuheben. Bei Volumendefekten in der Haut wird mit der Injektion von Macrolane die ursprüngliche Oberfläche der Haut wieder hergestellt und somit das fehlende Volumen ersetzt. Macrolane gibt es in zwei Formulierungen mit unterschiedlicher Hebekapazität: VRF20 und VRF30. (siehe auch VRF20 oder VRF30)

Hyaluronsäure

Besteht aus langkettigen Zuckermolekülen, auch Glykosaminoglycane genannt, und kommt überall im menschlichen und tierischen Körper vor. Im Glaskörper der Augen, als Gelenkschmiere und im Bindegewebe erfüllt die Hyaluronsäure im Körper viele Funktionen. Unter anderem besitzt sie eine hohe Wasserbindungsfähigkeit und hält das Gewebe feucht und elastisch. Wird man älter, nimmt der Hyalurongehalt der Haut immer mehr ab, die Haut wird trocken und faltig. Daher kann man mit der Injektion von Hyaluronsäure der Faltenbildung entgegen wirken. Die Hyaluronsäure in Macrolane besitzt eine sehr hohe Fähigkeit, Wasser zu binden und das Gewebe anzuheben und sorgt daher im Körper gezielt für Volumen. Hier bewährt sich der Einsatz dieser Substanz für alle diejenigen, die keinen chirurgischen Eingriff vornehmen lassen wollen und vor den Nebenwirkungen einer OP zurück schrecken. 

Kapselfibrose

Kann sich nach einer Brustvergrößerung entwickeln. Die Kapselfibrose ist die Folge einer natürlichen Körperreaktion auf die Einbringung eines Fremdkörpers in den Körper. Er produziert neues Bindegewebe, das den Fremdkörper quasi ummantelt und somit „einkapselt“.

Die Kapselbildung ist als normale Reaktion des Körpers anzusehen. Durch besondere Reize kann es jedoch dazu kommen, dass eine stärkere Kapsel mit dickerer Bindegewebsschicht entsteht. Diese Schicht verhärtet sich, was zu Schmerzen und einer Verformung der Brust führen kann. Die Kapselfibrose wird in verschiedene Schweregrade eingeteilt. Oftmals folgt eine Entfernung des Implantats, um die Schmerzen zu lindern. Wird das Implantat durch ein neues ausgetauscht, kann es jedoch zu einem erneuten Auftreten einer Kapselfibrose kommen. Dann sollte man ggf. auf den Einsatz von Implantaten verzichten.

Kochsalz-Implantat

Insbesondere zur Vergrößerung der weiblichen Brust verwendet, werden die Hüllen der Kochsalz-Implantate in die Brust eingesetzt und erst anschließend mit Kochsalzlösung gefüllt. Damit kann während des Eingriffs über das endgültige Volumen entschieden werden. Kochsalz-Implantate fühlen sich nicht ganz so natürlich an wie andere Implantat-Materialien, z.B. Silikon. Zudem ist die Füllung der leeren Hülle nicht unkompliziert, denn füllt man zu viel, kann die Brust hart werden, füllt man zu wenig, kann die Implantat-Hülle Falten werfen.

Lokale Betäubung

Diese Form der Betäubung beeinträchtigt nicht das Bewusstsein, denn der Schmerz wird nur örtlich, also lokal an einer bestimmten Stelle des Körpers, ausgeschaltet. Die gezielte Injektion des Betäubungsmittels bewirkt die Blockade/Hemmung der Schmerzübermittlung. Die Wirkung lässt jedoch nach einer gewissen Zeit wieder nach.
Die Anästhetika, also die Medikamente zur lokalen Betäubung, lassen sich gut dosieren und werden entweder zur Betäubung von Nervenleitungen eingesetzt oder lokal unter die Haut gespritzt zur flächigen Betäubung. Die lokale Betäubung eignet sich als Alternative zur Vollnarkose bei kleineren Operationen oder Behandlungen. (siehe auch Vollnarkose)

Mammografie 

Auch Brustkrebs-Screening genannt, also die Früherkennungsuntersuchung von Brustkrebs. Dabei wird das Brustgewebe mit Brustdrüse mittels Röntgenverfahren untersucht. Das Verfahren wird in Deutschland für alle Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren im Abstand von 2 Jahren empfohlen. Viele Radiologen, die als Fachärzte solche Mammografien durchführen, empfehlen eine Basis-Mammografie schon mit 40 Jahren. Vor einem Eingriff wie einem Brustaufbau mit Macrolane ist es wichtig, mit dem behandelnden Arzt zu sprechen, ob eine Mammografie zur Klärung im Vorfeld notwendig ist. Der Arzt hält einen Patientenpass bereit, mit dem der Radiologe auf eine Brustbehandlung mit Macrolane hingewiesen wird. Für den Patienten ist es sinnvoll, diesen Pass zum Brustkrebs-Screening mitzunehmen.

Minimal-invasiv

Eine medizinische Prozedur wird minimal-invasiv genannt, wenn Geräte nur in geringem Maß in den Körper eindringen. Solche Eingriffe verursachen in der Regel nur geringe Schmerzen und führen zu einer schnelleren Erholung. Die Behandlung mit Macrolane ist beispielsweise eine minimal-invasive Prozedur, aber auch Behandlungen wie endoskopische Eingriffe in den Darm oder durch einen Katheter werden so bezeichnet.
Im Gegensatz dazu gelten Operationen als invasive Maßnahmen.

NASHA™

Damit ist die speziell von Q-Med patentierte Hyaluronsäure, die für Macrolane verwendet wird, gemeint. NASHA bedeutet Non-Animal Stabilized Hyaluronic Acid, d.h. nicht-animalische, stabilisierte Hyaluronsäure. Die NASHA-Hyaluronsäure wird durch Fermetierungsprozesse gewonnen und ist dadurch sehr allergiearm und in der Regel sehr gut verträglich. (siehe auch nicht-animalisch)

Nicht-animalisch

Bedeutung: nicht-tierischen Ursprungs. Ein nicht-animalisches Produkt wird also nicht aus Tieren gewonnen, sondern synthetisch hergestellt. Damit werden Allergiepotenziale weitgehend vermieden.

Silikon-Implantat

Brustimplantate bestehen grundsätzlich aus einer Silikon-Hülle. Zur Füllung werden unterschiedliche Materialien verwendet, insbesondere Silikongel. Solche Silikon-Implantate werden heutzutage am häufigsten für eine Brustvergrößerung verwendet, da sie hinsichtlich der Konsistenz und der Formenvielfalt den anderen Implantaten als überlegen gelten. Als häufiges Problem bei Silikon-Implantaten gilt jedoch die Fremdkörperreaktion – es kann zu einer Kapselbildung und ggf. Kapselfibrose kommen.

Vollnarkose

Wird auch Allgemeinanästhesie genannt und versetzt den Patienten in einen künstlichen Tiefschlaf, damit er von dem Eingriff oder der Operation nichts mitbekommt. Zusätzlich werden schmerzunterdrückende Medikamente verabreicht. In diesem Tiefschlafzustand kann der Mensch nicht mehr selbständig atmen und wird daher künstlich beatmet. Die Vollnarkose ist besonders für größere Operationen geeignet. Ein spezieller Narkosearzt stimmt die Gabe der Medikamente auf den Patienten ab. Bei einer Vollnarkose bestehen u.a. allgemeine Risiken wie allergische Reaktionen auf die Narkose-Medikamente, Beatmungsschwierigkeiten, Herz-Kreislauf-Probleme, Übelkeit und Erbrechen.
Eine Alternative für kleinere Eingriffe ist eine örtliche oder lokale Betäubung. (siehe auch lokale Betäubung)

VRF20

Mit der Macrolane-Formulierung VRF20, die eine sanftere Hebekraft im Gewebe hat, behandelt der Arzt speziell sensible Hautareale des Körpers, wie Hüftbereich, Oberarme, Bauchbereich, Hände. VRF20 kommt aber auch bei sehr schlanken Patienten für alle Formungen am Körper zum Einsatz.

VRF30

Die Formulierung VRF30 ist ein Gel mit stärkerer Hebekraft im Gewebe, d.h. der Arzt setzt es speziell für den Volumenaufbau an Po, Waden und Brust ein. Der Arzt trifft die Entscheidung, welches Gel er je nach Eignung des Patienten verwendet. Daher ist es vor einer Behandlung mit Macrolane sinnvoll, ein Beratungsgespräch mit dem Arzt zu vereinbaren.